Vias d'art Puntraschigna 2017
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Vias d'art Puntraschigna
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Vias d'art Puntraschigna
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Vias d'art Puntraschigna
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Kunstwege | Vias d'art Pontresina

Am 20. Oktober 2017 ging die Ausstellung Kunstwege | Vias d'art Pontresina 2017 zu Ende. Am 27. Juni 2020 startet die 10. Ausgabe. Die Ausstellungsmacher werfen einen Blick voraus auf ein bedeutsames Kunstprojekt. 

Kunstwege | Vias d’art Pontresina 2020

Publikationen zur Schönheit ...
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Kunstwege | Vias d’art Pontresina will keine Skulpturenausstellung, kein Symposium, kein LandArt-Event, kein Themenweg sein. Die Ausstellung dient weder der Dekoration des Dorfes noch der Unterhaltung von Einheimischen und Gästen. Die Ausstellung dient dem Diskurs, der Beförderung von Ansichten und Einsichten des Betrachters und dem Austausch von Bündner Künstlerinnen und Künstlern mit Vertretern anderer Regionen, 2020 aus der Romandie.

Der öffentliche Raum entlang der Via Maistra, der Hauptstrasse Pontresinas, ist die Bühne. Die Installationen wollen für Einwohner und Gäste kein moralisierender Spiegel sein sondern geben sich offen für eine freie Interpretation.

Teilnehmer 2020


Badel | Sarbach, Guarda GR


Pauline Beaudemont, Lausanne, Zurich


Damiano Curschellas, Brussels, Fürstentum Liechtenstein


Christoph Draeger, Umeå SWE, Klosters GR


Gilles Furtwängler, Lausanne, Afrique du sud


Gerber | Bardill, Schiers GR


Gaël Grivet, Genève


Tarik Hayward, Berlin


Gian Häne, Chur GR


Chris Hunter, Basel, Flims GR


Guillaume Pilet, Lausanne


Marie Velardi
, Genève

 


Pontresina Cultura heisst Sie herzlich willkommen und freut sich, Sie im Sommer 2020 in Pontresina begrüssen zu dürfen. Sie wünscht Ihnen einen erlebnisreichen Tag beim Besuch der Ausstellung in Pontresina. Hier die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

  • Die Ausstellung dauert vom Samstag, 27. Juni bis Donnerstag 15. Oktober 2020
  • Kunstwege | Vias d'art ist eine Freiluftausstellung. Die Objekte können jederzeit besichtigt werden.
  • Der Eintritt ist frei. Pontresina Cultura freut sich aber über Gönnerbeiträge.
  • Die 24 Installationen befinden sich an der Via Maistra. Standortplan herunterladen
  • Die Gehdistanz zu allen Objekten beträgt ca. 1.6 Kilometer, für welche Sie 1- 2 Stunden benötigen. Wo Sie zum Besuch der Ausstellung starten, können Sie entscheiden
  • Pressespiegel zur Ausstellung

Das Thema "...mit fremden Augen sehen"

Die Aufgabe des Künstlers oder Künstlerin für die diesjährige Ausstellung war es, dem Authentischen, dem Echten in der heutigen Wirklichkeit des Engadins nachzugehen. Die Installationen sind das Ergebnis vertiefter Recherchen zur regionalen Kultur, meist in Zusammenarbeit mit Experten. Aus der Distanz sieht man klarer. Die Aufgabe der Kunst ist es, dem Wesen einer Sache auf den Grund zu gehen und es sichtbar und lesbar zu machen. Es ist ein weit höherer Anspruch, als die Frage zu beantworten: Was macht denn ein Dorf einzigartig, oder was ist typisch für diese Region oder was macht es unverwechselbar. Darum war das Thema bloss ein Startpunkt, ein Arbeitstitel. 

Die Ergebnisse sind vielfältig und tiefgründig und widerspiegeln Aspekte der heutigen Wirklichkeit. Die Arbeiten reflektieren zum Beispiel den Schwund unserer Lebensgrundlage, des Bodens, des Permafrosts und der Gletscher, die Inszenierung von Natur und Traditionen, das Leben der zugewanderten portugiesischen Arbeiter und Angestellten und als Äquivalent das Leben und Erbe früherer Emigranten, der "randulins", der Zuckerbäcker. Sie gehen der Frage nach, wer denn das Engadin mit fremden Augen gesehen hat und wer trotz unterschiedlicher Wahrnehmung hier Inspiration gefunden hat.

Der Vorgang bei der Entwicklung der 26 Arbeiten war derselbe, wie vor 150 Jahren, als Künstler, Maler, Dichter, Musiker und Philosophen, sowie auch Naturwissenschaftler und die ersten Alpinisten die Einzigartigkeit des Engadins, ihrer Dörfer und Bewohner gleichsam ...mit fremden Augen sahen und den Bewohnern des Tals eine neue Authentizität bewusst machten und damit den Tourismus begründeten. Die Eigentlichkeit von damals, die karge Bergwelt, der spröde Boden, die lebensfeindliche Natur, die langen Winter, all das bedeutete eigentlich harten Alltag. Gesamtes Editorial herunterladen