Kunstwege / Vias d'art Pontresina

Am 20. Dezember 2018 eröffnet die Ausstellung Kunstwege | Vias d'art Pontresina 2018 mit der Vernissage. Die 5. Winter-Triennale wird als Internationaler Wettbewerb für zeitgenössische Schneekunst ausgeschrieben und richtet sich an professionelle Teams aus aller Welt. Die Ausstellungsmacher von Pontresina Cultura werfen einen Blick voraus auf ein innovatives und bedeutsames Kunstprojekt, diesmal im urbanen Raum, an der Via Maistra. 

Pontresina Cultura heisst Sie herzlich willkommen und freut sich, Sie im Winter 2018/19 in Pontresina begrüssen zu dürfen. Hier die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

  • Die Ausstellung dauert vom Donnerstag, 20. Dezember 2018 bis Februar 2019
  • Die 9 Skulpturen befinden sich an der Via Maistra. Hier gelangen Sie zum interaktiven Ausstellungsführer:
  • Kunstwege | Vias d'art ist eine Freiluftausstellung. Die Objekte sind von 17 - 23 Uhr beleuchtet.
  • Die Gehdistanz zu allen Objekten beträgt 1 Kilometer, Wegzeit ca. 30 Min. 
  • KünstlerInnen bei der Arbeit: 15. bis 20. Dezember 2018 (So-Do) Jurierung: 20.12.18, 12 Uhr.
  • Vernissage: Donnerstag, 20.12.2018, 16.30 Uhr, Rundgang beginnt beim Kinderworkshop
  • Kinderworkshop: 20.12.2018 beim Hotel Walther.
  • Der Besichtigung ist frei. Pontresina Cultura freut sich aber über Gönnerbeiträge.

Allgemeine Infos

Bei allen 9 Objekten steht eine Informationstafel mit Angaben über das Thema und das Künstlerteam. Scannen Sie den QR-Code und Ihr Smartphone führt sie punktgenau zu den 9 Standorten. Im Ausstellungsführer, der kostenlos an verschiedenen Standorten und an der Tourist Information Pontresina im Kongresszentrums aufliegt, finden Sie alleInformationen zu Kunstwege | Vias d'art Pontresina 2018. Tipp: Nutzen Sie für unterwegs das WLAN-Netzwerk "Free WiFi Engadin", das Ihnen entlang der Via Maistra kostenlosen Internetzugang bietet. Ausstellungsführer herunterladen

Anreise

Bus/Zug

  • Nord: Haltestelle Engadinbus: Schlosshotel: Objekt 01 befindet sich beim Hotel Kronenhof
  • Zentrum: Haltestelle Engadinbus: Rondo oder Punt’Ota sur: Objekte 02 bis 06
  • Süd: Haltestelle Engadinbus Post: Objekte 07 bis 09

Auto/Parken 
Direkt bei der Ausstellung sind die Parkplätze in den öffentlichen Parkhäusern "Rondo" und "Mulin" oder der Parkplatz Bellavita Erlebnisbad & Spa. Anfahrt nach Pontresina zur Ausstellung Kunstwege/Vias d'art 2018

Anmeldung für teilnehmende Teams

Trainee-Programm: Einheimischen Jugendlichen/Kunstschaffenden ohne Schneekunsterfahrung bieten wir die Möglichkeit, während dieser Woche ein Stage bei einem Profiteam zu machen. Melden Sie sich frühzeitig unter oben stehender Adresse beim Veranstalter. mehr infos

SchülerInnen-Workshop: Pontresina Cultura lädt Engadiner Schulklassen ein, am 20.12.2018 von 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr an einem Schneeskulpturen-Workshop teilzunehmen. Schüler-Teams schaffen unter Anleitung der Profis eine Schneeskulptur. Klassenlehrpersonen melden sich frühzeitig unter oben stehender Adresse beim Veranstalter. mehr Infos

Ausschreibung

Teams, welche sich für eine Teilnahme am 5. Internationalen Wettbewerb für zeitgenössische Schneekunst, Kunstwege | Vias d'art Pontresina 2018 vom 15.12.bis 22.12.2018 bewerben möchten, können die Unterlagen unter dieser Maildresse anfordern:

Mail an Veranstalter

Anmeldeschluss: die Anmeldefrist ist abgelaufen

Nächste Austragung Winter 2021 | 2022

Teilnahmeberechtigt sind Schneekünstlerteams aus dem Engadin, der Schweiz und dem Ausland. Ein Team besteht aus drei Personen, mindestens ein Mitglied muss schon Schneeskulpturen realisiert haben (schriftlicher Nachweis).

Das Thema “Urban Elements“

Der Public Space ist meist durch Sachzwänge der Verkehrsingenieure, der Architektur und des Heimatschutzes abgesteckt. In kleineren Kommunen ist die aktive Gestaltung des öffentlichen Raums oft ein Nebenschauplatz.

Pontresina – idyllisch gelegen in einer einzigartigen Landschaft, ist ein Konglomerat aus prächtigen Hotelpalästen, alter Bausubstanz in Form von Engadinerhäusern und aus funktionaler Architektur, entstanden aus den Begehrlichkeiten des Tourismus der letzten 150 Jahre.

Dieses Jahr greift die Triennale Kunstwege | Vias d’art mit Hilfe der Schneekunst in den Raum rund um die Via Maistra ein. Die künstlerische Artikulation von Raum ist der kreativste Aspekt des Eingreifens in den öffentlichen Raum.

Mit „Urban Elements“ macht Pontresina das Experiment, episodische Elemente in ein überschaubares Netzwerk von Straßen, Plätzen und Landschaft einzuordnen. Sorgfältig designte Objekte werde daran beteiligt sein, den Public Space neu zu definieren, was heisst Verbindungen zwischen Menschen und Orten, Bewegung und dörfliche Form, Natur und Bausubstanz herzustellen. Diese Elemente werden für die Wahrnehmung des öffentlichen Raums sehr wichtig sein und möglicherweise eine Vision zum Leben erwecken, wie die Gestaltung eines Public Space mit der Schaffung von Orten mit ausgeprägter Schönheit und Identität verbunden werden kann.

Mit „Urban Elements“ wird quasi das öffentliche Wohnzimmer des Ortes mit attraktiven Stücken neu möbliert. Strassen und Plätze sind Begegnungsorte einer Gemeinschaft – der Ort, an dem Menschen zusammenkommen, um das Dorf/die Stadt und einander zu genießen. Öffentliche Räume ermöglichen ein hochwertiges Leben an einem Ort - sie bilden Bühne und Kulisse für das Schauspiel des Lebens.

 

Die Künstlerteams, welche sich dieser Aufgabe stellen, werden sich mit künstlerischen Prinzipien wie Ordnung, Einheit, Balance, Proportion, Rahmen, Hierarchie, Symmetrie, Rhythmus, Kontrast, Kontext, Detail, Textur, Harmonie oder Schönheit auseinandersetzen. Diese sind ein integraler Bestandteil der Schaffung von Form und räumlicher Definition. Es ist die Kunst, Orte zu schaffen und zu gestalten und ihnen Charakter zu verleihen. Die Kombination aus bestehender Architektur und gestaltetem öffentlichen Raum schafft die schönsten Orte zum Leben - Orte, die ein Leben voller Reichtum und Tradition ausdrücken und als Kulisse für das Leben dienen.

Die Wettbewerbsaufgabe

Die Übersetzung des Themas „Urban Elements“ soll in erster Linie als Herausforderung für die KünstlerInnen, als auch als Auswahlkriterium für die Jury stehen. Das Thema ist so gewählt, dass vor allem situationsorientiert, mitunter auch abstrakt arbeitende KünstlerInnen ihre volle Entfaltung finden können. Aus Elementen, die sich zu einem Ganzen fügen, ergibt sich eine gültige, ästhetische Form, welche durch die Lichtwirkung und Präzision der Umsetzung unterstützt wird. Die Jury beurteilt bei der Eingabe und bei der Prämierung die innovative Umsetzung des Themas und die Bedeutung des Beitrags für die zeitgenössische Skulptur. Künstlerische Ausstrahlung, Proportionalität und Harmonie der Skulptur, die handwerkliche Umsetzung, Inszenierung und Lichtwirkung sind zusätzliche Kriterien bei der Preisvergabe.